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Workshop zur Begabtenpädagogik

Fachkräfte tauschten sich mit der Karg Stiftung über Begabungsförderung und Chancengerechtigkeit in der Kita aus.

Am Dienstag fand in der Geschäftsstelle Leipzig ein Workshop zur Begabtenpädagogik mit der Karg Stiftung statt. Im Fokus stand die Frage, wie Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren in ihren individuellen Stärken gut begleitet werden können.

Ein zentrales Thema war die Abgrenzung von Begabungsförderung gegenüber Höchstleistung, Inselbegabungen und einem einseitigen Eliteverständnis. Lone Varga von der Karg Stiftung betonte dabei: Begabungsgerechtigkeit bedeutet vor allem, Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre Potenziale überhaupt zeigen zu können.

Reflexion und Austausch

Gemeinsam reflektierten die Teilnehmenden, welchen Einfluss pädagogische Fachkräfte im Alltag haben. Es wurde darüber gesprochen, welche Irrtümer es rund um (Hoch-)Begabung gibt und woran besondere Begabungen bei Kindern erkannt werden können.

Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine aufmerksame Begleitung und eine anregende Umgebung für alle Kinder sind.

Viele Ansätze bereits verankert

Am Ende des zweiten Impulskreises zeigte sich: Viele Ansätze der Karg Stiftung finden sich bereits in der pädagogischen Arbeit der Fröbel-Kindergärten wieder.

Der Austausch machte deutlich, wie wichtig es ist, Begabungsförderung so zu gestalten, dass sie allen Kindern zugutekommt und jedes Kind die Chance erhält, seine Stärken zu entfalten.